„Von der Pflege zur Leitung: Katholische Schwestern in Krankenhäusern des 19. und 20. Jahrhunderts“.

Am 13. Januar referierte Frau Dr. Relinde Meiwes (Berlin) im Rahmen des Diakoniewissenschaftlichen Kolloquiums des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte (IDSG) zu „Von der Pflege zur Leitung: Katholische Schwestern in Krankenhäusern des 19. und 20. Jahrhunderts“.

Dr. Relinde Meiwes beschäftigte sich mit dem Einfluss der katholischen Frauenkongregationen auf Etablierung und Fortentwicklung sowie auf Inhalte und Praxis der Krankenpflege im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie zeigte, dass die Tätigkeit der Schwestern keineswegs auf eine dienende und sorgende Funktion beschränkt blieb. Das Aufgabenspektrum von einer qualifizierten Krankenpflege bis hin zur Leitung eines Krankenhauses – im Besitz der Kongregation – erforderte darüber hinaus gehende Qualifikationen.

Dr. Relinde Meiwes lebt und arbeitet als freiberufliche Historikerin in Berlin und forscht in ihrem aktuellen Projekt über das Engagement von Franziskanerinnen und Elisabethschwestern im Pflegewesen.