Dr. Anika Albert wird Juniorprofessorin am Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM)

Prof. Dr. Anika Christina Albert hat ihr neues Amt als Juniorprofessorin am Lehrstuhl für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement am 1. Mai 2021 angetreten. „Diakonie ist Wesens- und Lebensäußerung der Kirche“, sagt sie. „Um das immer wieder neu zu verstehen, braucht es eine offene und kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Entwicklungen wie Digitalisierung, demographischer Wandel oder auch der Corona-Pandemie.“

Albert studierte Evangelische Theologie und Diakoniewissenschaft in Marburg und Heidelberg und absolvierte den Masterfernstudiengang „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ an der TU Kaiserslautern und der Universität Witten/Herdecke. Nach Vikariat, Zweitem Theologischen Examen und Ordination ist sie Pfarrerin der Evangelischen Kirchen Kurhessen-Waldeck und seit 2011 mit ehrenamtlichem Pfarrdienst beauftragt.

2009 wurde sie am Diakoniewissenschaftliche Institut in Heidelberg mit einer diakonietheologischen Dissertation zum Thema „Helfen als Gabe und Gegenseitigkeit. “ promoviert. Hier arbeitete Albert als akademische Mitarbeiterin und war von 2011 bis 2014 auch als Dozentin für Systematische Theologie und Ethik an der Evangelischen Hochschule Freiburg tätig. Außerdem nahm sie weitere Lehraufträge wahr und engagierte sich in verschiedenen europäischen Forschungsprojekten. Seit 2014 ist sie Fellow im Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen und forscht hier zum Thema „Menschenwürde und Lebensqualität. Perspektiven theologischer Ethik auf Alter, Demenz und Technik“. Anika Albert ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Ihre institutsinterne Begrüßung fand am 3. Mai in einer eigens anberaumten Videokonferenz mit den am Institut Tätigen statt. Diese pandemiegerechte Form der Begrüßung sei ein Behelf, wie Institutsdirektor Prof. Thorsten Moos in seiner Begrüßungsansprache feststellte. Gerade die für den Einstieg oft hilfreichen Tür- und Angelgespräche seien derzeit nicht möglich. Moos verband seine Wünsche für den Beginn von Anikas Alberts Tätigkeit am IDM mit der Tageslosung aus 2. Samuel 22: „Der HERR ward mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite.“

Aktuell finden alle internen und externen Veranstaltungen am IDM in digitalen Formaten statt, so dass es noch etwas dauern wird, bis Anika Albert in ihrem Büro im Haus Groß-Bethel einen Ausdruck der Losung ihres ersten Arbeitstags als Willkommensgruß vorfindet.

Prof. Dr. Anika Christina Albert trat ihr neues Amt am 1. Mai 2021 am Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) am Standort Bethel an.

Pressemitteilung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel 

Diakoniewissenschaftliches Kolloquium am 16. Juni 2021 „Innovation durch Tradition“

Innovation durch Tradition.

Wie AGAPLESION die Zukunft gestaltet

AGAPLESION hat bei seiner Gründung vor 19 Jahren in Diakonie und Kirche für Aufsehen gesorgt, da die Rechtsform einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft damals ungewöhnlich war. Sie ist es bis heute geblieben.

Dr. Markus Horneber berichtete über die Herausforderungen des gegenwärtigen Organisationsentwicklungsprozesses, über die strategische Unternehmensplanung und über die Rolle der Unternehmenskultur in diesem Prozess.

zur Person:

Dr. Markus Horneber, geboren 1965 in Nürnberg, ist seit April 2012 Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG in Frankfurt. Von April 2011 bis März 2012 war er Kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, von 1997 bis März 2011 Leitender Verwaltungsdirektor des Evang.-Luth. Diakoniewerks Neuendettelsau.
Horneber hat an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Betriebswirtschaftslehre studiert. Von 1990 bis 1995 war er am dortigen Lehrstuhl für Industriebetriebslehre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und wurde im Jahr 1994 promoviert.
Horneber ist unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Evangelischen Bank, Vorstandsmitglied des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands und der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main, außerdem Mitglied im Beirat des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg, der Bank für Sozialwirtschaft und der Ecclesia.

Wir danken für einen interessanten Abend.