Limits of solidarity: Internationaler Workshop zu Dilemmata im diakonischen Handeln

Wie damit umgehen, wenn die Bedarfe groß und die Ressourcen limitiert sind? Was, wenn die Prioritäten von Finanzgebern mit den Prioritäten der diakonischen Praxis nicht übereinstimmen? Am 25. November 2020 von 10-13 Uhr findet ein internationaler Online-Workshop zu ethischen Dilemmata im diakonischen Handeln statt. Eingeladen zu diesem interaktiven Experiment sind Praktiker*innen und Führungskräfte aus dem diakonischen Bereich sowie mit solchen Fragen befasste Wissenschaftler*innen. Veranstaltet wird der Workshop den Universitäten Durham, Uppsala und Prag sowie vom IDM in Bethel. Die Teilnahme ist kostenlos; Tagungssprache ist Englisch. Informationen und Anmeldung unter:

https://limitsofsolidaritydilemmas.eventbrite.co.uk.

 

Diakoniewissenschaftliches Colloquium: Vortrag zu Unternehmensfusionen als Herausforderung für Führung und Diakoniewissenschaft

Im Rahmen des diakoniewissenschaftlichen Colloquiums referiert Dr. Mathias Hartmann (DIAKONEO) am 21. Oktober 2020 zu „Unternehmensfusionen als Herausforderung für Führung und Diakoniewissenschaft“. Herzliche Einladung!

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Sie findet digital über Zoom statt. Bitte melden Sie sich bei  Anke Voß unter voss@diakoniewissenschaft-idm.de an, um einen entsprechenden Link zu erhalten.

Stelle frei für Studierendensekretariat und Prüfungsamt

Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel sucht zum nächst möglichem Termin eine Fachkraft (m/w/d) für das Studierendensekretariat und Prüfungsamt am Institut für Diakoniemanagement und Diakoniewissenschaft (IDM) am Standort Bethel in Bielefeld mit einem Stellenumfang von 75% in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Damian Ostermann ist neuer wissenschaftlicher Assistent

Damian Ostermann ist neuer wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement von Prof. Dr. Udo Krolzik. Er ist Diakon und Krankenpfleger und hat einen Master in Diakoniemanagement. Hauptberuflich ist er im Management beim Pflegedienst AerCura, Bielefeld tätig.

Hier stellt sich Damian Ostermann ein wenig vor:

Was das IDM von mir erwarten kann, meine Fähigkeiten:
Reflektiertes Praxisverständnis,
Wissen um Stakeholder und deren Rolle in Kommunikation in Marketing
Mut, grundlegende Fragen zu stellen und innovativ zu denken

Am IDM erwartet mich:
Herausforderung, die „andere Seite“ im Hochschulbetrieb kennenzulernen
Kluge und virtuose Menschen
Wissenschaftliches Arbeiten mit beabsichtigtem Praxisbezug

Darauf freue ich mich besonders:
Die Kultur des wertschätzenden Miteinanders am Institut

Ich neige zu:
Überkomplexität

Ich freue mich an:
Der Natur, meiner Familie und Musik

Berufung von Prof. Dr. Thorsten Moos in die Zentrale Ethikkommission für Stammzellenforschung beim Robert-Koch-Institut

Prof. Dr. Thorsten Moos ist neu durch die Bundesregierung in die Zentrale Ethikkommission für Stammzellenforschung beim Robert-Koch-Institut berufen worden.  Die Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung (ZES), eine interdisziplinär zusammengesetzte Kommission von Experten aus den Bereichen Ethik, Theologie, Biologie und Medizin, prüft Anträge nach dem Stammzellgesetz (StZG) im Hinblick auf die Hochrangigkeit der Forschungsziele, die ausreichende Vorklärung des Forschungsprojektes und die voraussichtliche Notwendigkeit der Verwendung humaner embryonaler Stammzellen (hES-Zellen). Sie bewertet, ob das Forschungsvorhaben in diesem Sinne ethisch vertretbar ist und gibt zu jedem Forschungsvorhaben, in dem die Verwendung humaner ES-Zellen geplant ist, gegenüber der Genehmigungsbehörde, dem Robert Koch-Institut, eine Stellungnahme ab.

Ab Oktober 2020 Präsenzveranstaltungen mit digitaler Teilnahmemöglichkeit

Das IDM plant ab Oktober 2020 alle Seminarveranstaltungen als hybride Präsenzveranstaltungen. Sie können je nach eigener Risikoeinschätzung bzw. je nach Vorgabe Ihrer Einrichtung an den Seminaren entweder vor Ort in Bielefeld oder auch digital per Zoom teilnehmen.

Sollte aufgrund der Anzahl der Onlineteilnehmenden eine hybride Präsenzveranstaltung nicht sinnvoll sein, oder sollte die Corona-Situation einer Präsenzveranstaltung entgegenstehen, werden wir Sie spätestens 2 Wochen vor dem Termin informieren und auf eine rein digitale Zoomveranstaltung umstellen.

Diakoniewissenschaftliches Kolloquium: digitale Teilnahme ab Wintersemester möglich

Das Diakoniewissenschaftliche Kolloquium findet im Wintersemester jeweils Mittwochsabends von 18.00-20.00 Uhr an folgenden Terminen statt:

  1. Oktober 2020, 18. November 2020, 20. Januar 2021, 17. Februar 2021.

Erstmals ist auch eine digitale Teilnahme möglich. Sollte die Corona-Situation einer Präsenzveranstaltung entgegenstehen, wird das Kolloquium als rein digitale Zoomveranstaltung durchgeführt.

Themen und digitale Zugangsmöglichkeiten folgen im September 2020.

Forum Diakoniewissenschaft 2020

Das IDM plant das Forum Diakoniewissenschaft 2020 zum Thema Neue Organisationsformen und ihre treibenden Kräfte – Digitalisierung, Teilhabeorientierung (BThG), Fachkräftegewinnung am Freitag, dem 27. November 2020, als Präsenzveranstaltung in Bielefeld. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Weitere Informationen folgen im September.

Tagesseminar der Diakoniegeschichte am 19. September 2020

FIDES et CARITAS – Glaube und Liebe: Kirche und Diakonie in Bildern des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit

 

Ziel der Veranstaltung ist es, in der Gegenwart weithin fremd erscheinende Formen christlicher Frömmigkeit und Armenfürsorge ins Gedächtnis zu rufen. Dabei die sozialen Verhältnisse in der altständischen Gesellschaft in den Blick genommen, vor dem Übergang in die Moderne im 19. Jahrhundert. Zentrales Beispiel soll Bielefeld sein, nicht zuletzt die Neustädter Marienkirche.

Ausgegangen wird von zwei Stichen Pieter Bruegels d. Ä. (1525–1569) aus dem Jahr 1559, die mit FIDES (Glaube) und CARITAS (Liebe) betitelt sind. Sie zeigen in zahlreichen Einzelszenen praktische Frömmigkeit und tätige Nächstenliebe seiner Zeit. Der Vormittag soll der Betrachtung der (Bild-) Quellen gewidmet sein. Hinzu kommt ein Impulsvortrag zu grundlegenden Entwicklungen in der Armenfürsorge seit der Reformation. Der Nachmittag dient der Vertiefung an historischen Beispielen. Dabei soll die Neustädter Marienkirche mit Ihrer Ausstattung eine zentrale Rolle spielen.

Beginn 10 h                        Arbeit an Bildquellen, Vortrag

Gegen 13 h                         Mittagspause

Am Nachmittag                Aufbruch in die Altstadt, zur Neustädter Marienkirche

Gegen 17 h                         Ende der Veranstaltung

Änderungen vorbehalten!

Das Seminar findet Corona-bedingt in einem großen Hörsaal statt; sollte die HöchstteilnehmerInnenzahl erreicht werden, wird eine Warteliste geführt.

Die Veranstaltung ist für Studierende und Mitarbeitende der FHdD und des Instituts für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) der Kirchliche Hochschule geöffnet, ebenso für Alumni des IDM und Teilnehmer des Diakoniewissenschaftlichen Kolloquiums. Um Voranmeldung unter Benad@diakoniewissenschaft-idm.de wird gebeten, bitte mit Angabe eine Telefonnummer.

Zur Vorbereitung werden die Bildquellen zu Fides und Caritas zugestellt samt Beobachtungsfragen.

 

 

Zur Vertiefung: Matthias Benad, „Diakonie als Reform des Gemeinwesens. Vom Umgang mit Armut und Andersheit seit der Reformation“, in: Ute Mennecke und Hellmut Zschoch (Hg.), Von des christlichen Standes Besserung – 500 Jahre Reformation, Leipzig (Evangelische Verlagsanstalt) 2017, 131–161.

 

Ausschreibung Professur für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement

Am Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in Bielefeld ist baldmöglichst eine Professur für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement  in Nachfolge von Prof. Dr. Beate Hofmann (W3; W1 mit tenure track W3) möglich zu besetzen.

Gesucht ist eine Persönlichkeit (m/w/d), die das Gebiet Diakoniewissenschaft/Diakoniemanagement mit Schwerpunkt auf der praktisch-theologischen Reflexion diakonischer und kirchlicher Leitungstätigkeit in Forschung und Lehre an beiden Standorten der Kirchlichen Hochschule vertritt.
Vorausgesetzt werden eine herausragende Promotion sowie für die W3-Professur eine Habilitation bzw. habilitationsäquivalente Leistungen in
einem Fach der evangelischen Theologie, vorzugsweise der Praktischen Theologie. Erwünscht sind Kompetenzen im Bereich der Managementlehre, der Ökonomik und der empirischen Sozialforschung sowie eine gute Feldkenntnis im Bereich der Diakonie.

Der zu besetzende Lehrstuhl ist zusammen mit einer Professur für Wirtschaftswissenschaft/Wirtschafts- und Unternehmensethik und einer
Professur für Diakoniewissenschaft und Systematische Theologie/Ethik eingebunden in die Arbeit des Instituts für Diakoniewissenschaft und
DiakonieManagement am Standort Bethel. Das Institut widmet sich in berufsbegleitenden Aufbaustudiengängen (MA und PhD) der akademischen Qualifikation von Führungskräften in Diakonie und Kirche und setzt eigene Forschungsschwerpunkte. Forschung und Lehre erfolgen in Zusammenarbeit mit Dozierenden aus der unternehmerischen Praxis und aus diakoniewissenschaftlich relevanten Disziplinen. Zu den Dienstaufgaben gehört die regelmäßige Mitarbeit in der Selbstverwaltung des Instituts und der Hochschule.

Auf die W3-Professur können sich auch promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bewerben. In diesem Fall wird mit einer befristeten Tenure Track-Professur (W1) besetzt, die nach positiver Evaluierung oder abgeschlossener Habilitation in eine W3-Professur auf Dauer überführt wird.

Voraussetzung für die Berufung auf eine theologische Professur an der Kirchlichen Hochschule ist die Ordination für das Pfarramt. Die Besetzung erfolgt unter Beachtung von §36 der Grundordnung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

Die Kirchliche Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Kollegium an und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind dem Rektor der
Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9a/b,
42285 Wuppertal bis zum 15. August 2020 vorzulegen.