Einführung in die Ausstellung durch Inge Ehrlicher aus Detmold während des 7. Forums Diakoniewissenschaft

Das Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement hat sich mit einer Ausstellung von Kente-Tüchern während der dunklen Wintermonate die leuchtenden Farben Afrikas in seine Institutsräume in Bethel geholt.
Ausgestellt waren 15 Kente-Tücher, die in Ghana und Togo sowohl von Männern als auch von Frauen traditionell zu familiären oder besonderen politischen Anlässen getragen werden. Für diese Tücher werden zunächst einzelne, auf einfachen Handwebstühlen gewebte Streifenbänder gefertigt, die dann zu einem Tuch zusammengenäht werden. Muster, Farbgebung und Breite als auch Länge der Bänder müssen dabei exakt aufeinander abgestimmt sein, so erklärte Frau Inge Ehrlicher aus Detmold bei ihrer Einführung in die Ausstellung. Sie hatte diese Stoffe selbst in Ghana kennen gelernt und war so von ihnen begeistert, dass sie seit etlichen Jahren verschiedene Kente-Tücher gesammelt und ihre Geschichte und Herstellung ausgiebig erforscht hat. Davon berichtete Frau Ehrlicher vor einem großen Publikum beim Diakoniewissenschaftlichen Forum und bei der Midissage zur Ausstellung im November 2010.
Viele Besucher waren von der Vielfalt der Farben und Muster der Tücher und von ihrer Herstellungstechnik fasziniert. Besondere Anerkennung fand die Ausstellung bei einigen fachkundigen Besuchern aus der Region, die selbst die Handwerkskunst des Webens ausüben. Sie würdigten die besondere Kunstfertigkeit der Tücher und die Einmaligkeit dieser Ausstellung.
Einführung in die Ausstellung durch Inge Ehrlicher aus Detmold während des 7. Forums Diakoniewissenschaft

