Wilhelm Zoellner und die Innere Mission – digitaler Vortrag

Im Rahmen des Diakoniewissenschaftlichen Kolloquiums in Kooperation mit dem Institut für Diakonie- und Sozialgeschichte (IDSG) am 6. Dezember referierte Dr. Norbert Friedrich, Vorstand der Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth, Historiker und Theologe, 1991 bis 1994 und 1998 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Wilhelm Zoellner und die Innere Mission

Nur wenige Jahre war Wihelm Zoellner (1860-1937) hauptamtlich in der Diakonie tätig, von 1897 bis 1905 leitete er als Vorsteher die Vorsteher die Diakonissenanstalt Kaiserswerth. Diese Zeit war für ihn prägend, auch wenn für ihn selber 1905 der Wechsel in die Kirche als Generalsuperintendent in Westfalen wohl auch eine Befreiung von einer beruflichen Last erschien und nicht nur als beruflicher Wechsel zurück in die Amtskirche. Mit der Inneren Mission und insbesondere mit der Förderung der weiblichen Diakonie hatte er ein Lebensthema gefunden, in dem er immer wieder eigene Akzente zu setzen suchte, etwa durch die Förderung der Arbeit in der Auslandsdiaspora in Südamerika. Der Vortrag untersucht Wilhelm Zoellners Arbeit innerhalb der Diakonie.

Das Kolloquium fand aufgrund der aktuellen Entwicklung der COVID-19-Infektionszahlen (s. gesonderter Beitrag dazu) als digitale Veranstaltung statt.